Kundenbeurteilung

_______________

Qualitätsbericht

_______________

Flyer

_______________

Impressum

_________________

Freie Stellen

_________________

Pflegenews

_________________

Gedächtnistraining

_________________

Über uns

_________________

Anfahrt

_________________

Stadtteile

_________________

Integrierte Versorgung

_________________

Kontakt

_________________

Leistungen der FAMP

  Fachlich  Arbeiten  Menschlich  Pflegen - FAMP Hamburg

 

 

Sie sind hier  Religion und Pflege  Muslime

 

Der islamische Patient

Die Körperreinigung ist den Muslimen, wie sie genannt werden, heilig. Sie reinigen sich ausschließlich unter fließendem Wasser. Auch Kinder werden nicht gebadet sondern geduscht. Die Frau muss am Ende ihrer Menstruation ein großes Duschbad vornehmen, da der Muslime durch alle ausgehenden Körpersäfte unrein wird. Zur körperlichen Sauberkeit gehört auch die Entfernung sämtlicher Körperhaare, außer der Kopfbehaarung. Man kann islamische Patienten von ihrem Standpunkt aus nicht rein machen, deshalb wird sich ein solcher Patient lieber selber waschen.

Bis auf Gesicht und Hände verhüllen die meisten islamischen Frauen und Mädchen ihren ganzen Körper. Dies sollte nicht als ein Zeichen der Rückständigkeit aufgefasst werden. Ohne Kopftuch fühlt sie sich nackt und ausgeliefert, denn das Kopftuch soll sie vor Belästigungen schützen. Verlangt man von ihr, das Kopftuch abzulegen, fühlt sie sich schlecht behandelt und wird dem Pfleger gegenüber misstrauisch.

Der Tagesrhythmus ist aufgrund der klimatischen Verhältnisse in ihrem Land anders. Bei ihnen beginnt das Leben erst abends. Deshalb nehmen sie ihre Hauptmahlzeit erst abends zu sich. Das erfordert vom Krankenpflegepersonal Toleranz.

Der Koran schreibt ein großes Zusammengehörigkeitsgefühl vor, so dass man in solchen Krankenzimmern immer eine größere Anzahl Besucher wahrnehmen wird. Muslime glauben dadurch eine gute Tat zu vollbringen, die ihm Segen Allahs einbringt.

Einige Besonderheiten sind zum Beispiel, das islamische Frauen ihre Kinder über das zweite Lebensjahr hinaus stillen sollen, da das die einzige Zeit ist in der die Mutter mit dem Kind wirklich alleine ist. Jeder von euch weiß, dass der Islam  den Verzehr von Schweinefleisch verbietet. Wusstet ihr aber, dass sie eigentlich gar kein Fleisch essen dürfen das nicht im Namen Allahs geschlachtet wurde und ausgeblutet ist?

Auch sind Wurst und Speisen die mit Tierfett hergestellt wurden verboten. Auch Alkohol ist strengstens untersagt.

Grundsätzlich lehnen Muslime eine Bluttransfusion ab. Doch viele Muslime stellen ihr Leben heute über die Religion und stimmen einer solchen Behandlung zu. Sie bestehen aber meistens darauf  Blut von ihren Verwandten zu erhalten, um nicht mit anderen Menschen blutverwandt zu werden.

Nach islamischem Brauch ist für eine schwere Operation bei einem Angehörigen die Zustimmung des männlichen Familienoberhaupts notwendig.

Verweigern Muslime die Zustimmung zu einer Arm- oder Beinamputation, geschieht das oft aus Angst als Dieb bezeichnet zu werden, weil im Orient bei erwiesener Schuld eines Diebes eine Körperextremität wie Arm oder Bein durch das Schwert entfernt wird. Auch beim Islam gibt es die Beschneidung. Sie muss durch einen islamischen Arzt durchgeführt werden. Streng nach dem Koran, sollte das erste was ein neugeborenes Kind hört, ein Glaubensbekenntnis sein, deshalb sollte immer eine Bezugperson, nur weiblich, dabei sein.

Der Koran schreibt fünf tägliche Gebete mit dazugehöriger Zeremonie vor, aber bei Kranken können diese Gebete zu einem zusammengefasst werden. Der Koran schreibt eine Fastenzeit im Monat Ramadan vor, das heißt dass der Patient von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang nichts essen darf. Außerdem verweigert der Patient in dieser Zeit oft die Einnahme von Medikamenten, Spritzen sowie rektale Temperaturmessung. Kranke können das Fasten auch Aufschieben, aber viele tun dies nicht aus Respekt vor Allah.

Auch islamische Kinder werden nicht getauft, sondern in die Religion hineingeboren. Eine Nottaufe hat für den Muslim keine Bedeutung.

Das Sterben des islamischen Patienten ist auch mit einem Ritual verbunden. Es sollten die Verwandten oder ein islamischer Seelsorger gerufen werden, der die Zeremonie durchführt. Sollte beides nicht erreichbar sein, so müsstet ihr euch vielleicht folgendes merken. Ein Sterbender wird versuchen einen Finger zum Himmel zu erheben. Nur wenn wirklich kein Muslim zu erreichen ist, sollte ihm dabei ein Christ behilflich sein, damit der Sterbende sein Sterbegebet sprechen kann. Dem Sterbenden muss auch auf jeden Fall etwas zu trinken angeboten werden, denn er darf nicht durstig sterben. Beim Tod eines Mannes sollten die Hände über dem Bauch zusammengelegt werden, bei der Frau über der Brust.

Sollte man bei einem Patienten oberflächlichen Schnittwunden an Kopf, Armen und Beinen feststellen, so sind das keine Misshandlungen, sondern ein Mittel der islamischen Volksmedizin. Kleine Einschnitte sollen dem Blut helfen Krankheiten und Schmerzen hinauszuschwemmen.

Ist ein Kind sehr krank gewesen, bekommt es einen neuen Namen, damit es nicht mehr erkannt werden kann. Es ist jetzt wie neugeboren. Die getragenen Kleider werden weggeworfen oder verbrannt.

 

 

Qualität

Freie Ambulante Pflege wiederholt DIN ISO 9001:2000 zertifiziert

 

 

Zivildienst

Ab dem 04.09.2007 stehen ihnen wieder Zivildienstleistende zur Verfügung

 

 

Pflegeassistent

Bei Bedarf können wir ihnen für den Haushalt und für die individuellen Hilfeleistungen Pflegeassistenten zur Verfügung stellen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Startseite

Pflegeleistungen

Haushaltshilfe

Pflegequalität

Multiple Sklerose

Chronische Wunden

Pflegeberatung

24 Stunden-Pflege

Pflegeexperten

Homecare

Pflegedienstkauf

Pflegeassistenz

Palliativpflege

Religion und Pflege

Parenteral und Port

Pflegekosten

Links