![]() |
F.A.M.P. - Fachlich Arbeiten Menschlich Pflegen Ambulante Pflege Hamburg |
|||
|
|
||||
| Anfahrt - Stadtplan |
|
|||
Zertifizierter Pflegedienst durch die Deutsche Multiple Sklerose Gesellschaft (DMSG)
Pflegeberatung
Multiple
Sklerose (MS)
und Interferon Beta Sie
sind hier
In
der aktuellen Behandlungsleitlinie bezeichnet die MSTKG Interferone als
Therapie der ersten Wahl, da sie aktiv Anzahl und Schwere der Schübe und
somit langfristig die Wahrscheinlichkeit einer Behinderung verringern. Die
Konsensusgruppe besteht aus Mitgliedern der ärztlichen Beiräte der
deutschsprachigen MS-Gesellschaften aus der Schweiz, Österreich und
Deutschland.
Bei
Patienten mit ersten klinischen Anzeichen von Multipler Sklerose (MS) verzögerte
eine Behandlung mit Interferon beta-1b 250 mcg (1), im Vergleich zu Placebo
den Beginn klinisch gesicherter Multipler Sklerose (CDMS) um ein Jahr (363
Tage). Dies folgt aus neuesten Ergebnissen der BENEFIT (Betaferon/Betaseron
in Newly Emerging MS For Initial Treatment) Studie, die auf dem gemeinsamen
21. Kongress des European Committee for the Treatment and Research in
Multiple Sclerosis und dem 10. Jahrestreffen des Americas Committee for
Treatment and Research in Multiple Sclerosis (ECTRIMS/ACTRIMS) in
Thessaloniki, Griechenland, von Professor Ludwig Kappos, Professor für
Neurologie und klinische Neuroimmunologie an der Universität Basel,
Schweiz, vorgestellt wurden.
Die
multizentrische, doppelblinde, randomisierte Phase III BENEFIT-Studie wurde
an 98 Zentren in 20 Ländern durchgeführt und umfasste, bei einer Laufzeit
von bis zu 24 Monaten, insgesamt 487 Patienten, die zuvor nur eine einzige
klinische Episode gezeigt hatten. Es wurden zwei primäre Endpunkte
ausgewertet: -
Die Zeit bis zum Auftreten von CDMS, basierend auf einem Rezidiv bzw. einem
EDSS Fortschreiten um 1,5 Punkte -
Die Zeit bis zum Auftreten von MS nach den Kriterien von McDonald et al.
(2001) Die
Ergebnisse der Studie ergaben, dass die Behandlung die Entwicklung von CDMS
entscheidend hinauszögern kann. Die Patienten in der behandelten Gruppe
erlebten im Vergleich zu der Placebo-Gruppe ein Herauszögern der
Entwicklung von CDMS von 363 Tagen. Am 255. Tag der Studie hatte ein Viertel
der Patienten in der Placebo-Gruppe CDMS entwickelt, während es 618 Tage für
eine vergleichbare Zahl von Patienten in der behandelten Gruppe brauchte, um
CDMS zu entwickeln. Am Ende der Zweijahresperiode hatten 45 Prozent der
Placebo-Gruppe im Vergleich zu 28 Prozent der mit Interferon beta-1b
behandelten Gruppe (p < 0,0001) CDMS entwickelt, was einer relativen
Risikoverminderung von 50 Prozent für die mit Interferon beta-1b behandelte
Gruppe entspricht. "Die
Behandlung mit Interferon beta-1b scheint das Fortschreiten der Patienten in
Richtung CDMS zu verzögern, wenn sie bereits als Risikoträger der
Krankheit identifiziert worden sind", sagte Prof. Ludwig Kappos,
Professor für Neurologie und klinische Neuroimmunologie an der Universität
Basel, Schweiz, und Hauptversuchsleiter der BENEFIT-Studie. "Die
BENEFIT-Studie wurde strengstens überwacht und wird die Entscheidung für
eine frühzeitige Behandlung von Patienten mit ersten klinischen Anzeichen
einer MS erleichtern". Bei
Auswertung des Fortschreitens der MS nach den McDonald Kriterien hatten
Patienten aus der Interferon beta-1b Gruppe eine zweimal geringere
Wahrscheinlichkeit, MS zu entwickeln: Bei einundfünfzig Prozent der
Placebogruppe war bereits nach sechs Monaten MS ausgebrochen und bei 85
Prozent nach zwei Jahren, im Vergleich zu 28 Prozent bzw. 69 Prozent bei der
mit Interferon beta-1b behandelten Gruppe (p < 0,00001). Die
Studie zeigte auch, dass Personen, die auf MS hinweisende Symptome haben,
bereit sind, diese Behandlung, die jeden zweiten Tag eine subkutane
Injektion erfordert, zu akzeptieren und zu befolgen. Vierundneunzig bzw. 93
Prozent der Placebo bzw. der Interferon beta-1b Patienten führten die zweijährige
Studie zuende. Darüber hinaus entschieden sich 95 Prozent aller in Frage
kommenden Patienten dafür, an der offenen BENEFIT Nachbeobachtungsstudie
teilzunehmen, bei der jeden zweiten Tag Interferon beta-1b gegeben wird. Die
hohe Therapieakzeptanz der Patienten in der Studie wurde durch die
Implementierung einer Reihe von Massnahmen erleichtert, die die
Behandlungstoleranz der Patienten verbesserte, u.a. eine Dosis-Titrierung zu
Beginn der Therapie, der Einsatz von Autoinjektoren und die gleichzeitige
Verabreichung eines Schmerzmittels. Informationen
zur BENEFIT-Studie Die
BENEFIT-Studie ist die erste randomisierte, multi-zentrische Studie, die
darauf angelegt ist, die Wirkung einer hoch und wiederholt dosierten
Betainterferon-Therapie auf das Fortschreiten der Krankheit bei Patienten
mit ersten klinischen Anzeichen von MS zu untersuchen. Die
BENEFIT-Studie, eine randomisierte, doppelblinde, parallelgruppen-,
multi-zentrische klinische Studie, wurde mit 487 Patienten durchgeführt,
die eine erste klinische, auf MS hinweisende Auffälligkeit in den letzten
60 Tagen gezeigt hatten. Diese Patienten wiesen entweder
"monofokale" (klinische Symptome, die auf eine einzelne ZNS-Läsion
zurückzuführen sind) oder "multifokale" (klinische Symptome, die
auf zumindest zwei ZNS-Läsionen schliessen lassen) Symptome auf und die
Magnetresonanzbilder (MRI) wiesen ebenfalls auf MS hin. Die Patienten wurden
zufällig in eine von zwei Gruppen aufgeteilt, von denen eine 250 mcg
Interferon Beta-1b 250 und die andere Placebo, jeweils subkutan jeden
zweiten Tag über bis zu 24 Monate in Folge, erhielt. Allen Teilnehmern, die
die doppelblinde Studie beendeten, wurde angeboten an einer sparaten,
offenen Nachbeobachtungsstudie mit Interferon beta-1b teilzunehmen. In diese
offenen Studie werden über einen Beobachtungszeitraum von fünf Jahren
prospektiv die Auswirkungen einer frühzeitigen Behandlung mit Interferon
beta-1b auf den langfristigen Verlauf der Krankheit sowie auf die Ausbildung
neuer Gehirnläsionen mithilfe von MRT untersucht. (1)
Interferon beta-1b wird in Europa von der Schering AG als Betaferon und in
den USA und Kanada von Berlex Laboratories als Betaseron vermarktet. In den
USA, Europa und Japan ist Interferon beta-1b zur Behandlung aller
rezidivierenden Formen von MS zugelassen. Es wird einen über den anderen
Tag als subkutane Injektion von 250 mcg verabreicht. Die
BENEFIT (Betaferon/Betaseron in Newly Emerging MS For Initial Treatment)
Studie wird von der Schering AG Deutschland finanziert. Distributed
by PR Newswire on behalf of University of Basel
Multiple
Sklerose
Interferon Beta
DGN-Leitlinien
und MSTKG-Konsensusgruppe (Multiple Sklerose - Therapie -
Konsensusgruppe) empfehlen die Interferon beta-Therapie. Das Auftreten von
neuen Schüben, darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Neurologie (DGN)
hin, sinkt durch eine dreimal wöchentliche Hochdosis-Therapie signifikant
gegenüber der einmaligen Applikation pro Woche.
Wirkung
des Interferon Beta
Über
uns
Kontakt