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Die Freie Ambulante Pflege ist Teil eines Netzwerkes (sanopro), das einen integrierten Versorgungsvertrag mit dem Hausärzteverband zur palliativen Versorgung in Hamburg verhandelt. Definition Die Würde des Menschen Kommunikation Kooperation Abschied und Trauer Pflege Wenn eine schwere Krankheit fortschreitet, so bringt dies sowohl körperliches als auch seelisches Leiden mit sich. Doch selbst wenn Heilung nicht mehr möglich ist, kann noch manches getan werden. Das Leiden kranker Menschen lindern – in jedem Alter und bei welcher Diagnose auch immer – damit bis sie zu ihrem Lebensende im Kreise ihrer Angehörigen wirklich leben können: das ist der Sinn von Palliative Care. Palliativ Care wird unterschiedlich definiert. Unser Verständnis (nach SAMW): "Die fortschreitende Spezialisierung bringt teilweise eine sektororientierte Sicht- und Behandlungsweise mit sich, welche die Gefahr in sich birgt, den Patienten, seine Lebensqualität und sein Leiden aus den Augen zu verlieren. Lebensqualität kann nicht primär medizinisch definiert werden, sondern ist im lebensgeschichtlichen Kontext zu verstehen; das heißt die Sicht des Patienten ist entscheidend. Mit einem Ansatz, welcher neben körperlichen Symptomen auch psychische, soziale und spirituelle Aspekte ernst nimmt, strebt Palliative Care an, Menschen mit unheilbaren, lebensbedrohlichen oder chronisch fortschreitenden Krankheiten während des Krankheitsverlaufes bis zum Tod eine möglichst gute Lebensqualität zu ermöglichen. Unter
Palliative Care wird eine umfassende Behandlung und Betreuung von Menschen
mit unheilbaren, lebensbedrohlichen oder chronisch fortschreitenden
Krankheiten verstanden. Ihr Ziel ist es, den Patienten eine möglichst
gute Lebensqualität bis zum Tod zu ermöglichen. Hierbei sind die Angehörigen
mit einzubeziehen. Dabei soll Leiden optimal gelindert und entsprechend
den Wünschen des Patienten, auch soziale, seelisch-geistige und religiös-spirituelle
Aspekte berücksichtigt werden. Qualitativ hoch stehende Palliative Care
ist auf professionelle Kenntnisse und Arbeitsweisen angewiesen und erfolgt
soweit möglich an dem Ort, den der Patient sich wünscht. Ihr Schwerpunkt
liegt in der Zeit, in der Sterben und Tod absehbar werden, doch ist es oft
sinnvoll, Palliative Care vorausschauend und frühzeitig, eventuell
bereits parallel zu kurativen Massnahmen einzusetzen. Im Einzelnen heisst dies, Palliative Care:
Aus
unserer Sicht ist die Würde mit dem Menschsein gegeben, ist also unabhängig
von der Bewusstseinslage eines Menschen oder einem bestimmten Kontext. In
diesem Sinn ist Würde unverlierbar und muss bedingungslos
respektiert werden. In Situationen der Schwäche – beispielsweise bei
fortgeschrittener Erkrankung und im Sterben – ist sie allerdings leicht
verletzbar. Die Orientierung an der Würde des Patienten zeigt sich insbesondere darin, dass wir
Die Achtung der Würde einer Person schließt die Respektierung seiner Autonomie ein. Zur
palliativen Behandlung und Betreuung gehört wesentlich der Aspekt der
offenen, adäquaten und einfühlsamen Kommunikation mit dem Patienten und
auf dessen Wunsch mit seinen Angehörigen. Eine verständliche und
wiederholte, stufenweise Aufklärung versetzt den Patienten in die Lage,
realistische Erwartungen zu entwickeln und ermöglicht eine eigenständige
Willensbildung und Entscheidung. Grundvoraussetzungen dazu sind Empathie
und Wahrhaftigkeit gegenüber dem Patienten und die Bereitschaft, Möglichkeiten
und Grenzen der kurativen wie der palliativen Behandlung offen zu legen. Manchmal
möchte sich ein Patient nicht realistisch mit seiner Krankheit
auseinandersetzen. Diese Haltung ist zu respektieren. Sie erlaubt dem
Kranken, Hoffnungen zu hegen, die ihm helfen können, eine schwierige
Situation besser auszuhalten. Hoffnung hat einen eigenständigen Wert,
welcher palliative Wirkung entfalten kann. Drücken
Angehörige den Wunsch aus, den Kranken vor schlechten Nachrichten zu
schonen, oder umgekehrt die Verleugnung der Krankheit durch den Patienten
nicht zu berücksichtigen, müssen die Hintergründe für solche Wünsche
thematisiert werden. Das Recht des Patienten auf Aufklärung bzw.
Nicht-Wissen steht jedoch über den Wünschen der Angehörigen. Die Angehörigen
sollen aber im Umgang mit dieser schwierigen Situation unterstützt
werden. Die Betreuung von Schwerkranken und Sterbenden ist mit einem Risiko von Spannungen und Konflikten zwischen Patient, Angehörigen und Betreuenden verbunden. Ein einheitlicher Informationsstand, regelmässige Gespräche sowie die Bestimmung einer Bezugsperson sind hilfreich, um Spannungen zu vermindern oder Konflikte zu bewältigen. Dazu sind wir bereit. Der
Umgang mit Verstorbenen soll in der gleichen wertschätzenden Haltung
erfolgen wie der Umgang mit Lebenden, unabhängig vom Ort des Sterbens. Dies bedeutet insbesondere, dass
Für die Palliativpflege stellen wir feste Teams als Bezugspersonen für die häusliche Versorgung zusammen, die zum einen Erfahrung in der palliativen Betreuung haben und zum anderen durch das sanopro-Gesundheitsnetz dazu qualifiziert wurden, diese Arbeit adäquat und qualitativ hochwertig durchzuführen. Unterstützt werden sie dabei durch einen ambulanten Hospizberatungsdienst, ehrenamtliche Mitarbeiter und psychologische ambulante Betreuung, wie zum Beispiel Psychoonkologie. Die Form und Art der Betreuung wird durch die Kunden bestimmt und genau abgesprochen. Bei Bedarf helfen wir Ihnen einen Palliativarzt und Schmerzexperten zu finden. Um eine adäquate palliative Pflege zu gewährleisten, haben wir eine Kooperation mit folgenden Einrichtungen geschlossen:
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Qualität Freie Ambulante Pflege wiederholt DIN ISO 9001:2000 zertifiziert
Zivildienst Ab dem 04.09.2007 stehen ihnen wieder Zivildienstleistende zur Verfügung
Pflegeassistent Bei Bedarf können wir ihnen für den Haushalt und für die individuellen Hilfeleistungen Pflegeassistenten zur Verfügung stellen
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