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Zeugen Jehovas Die Gründung erfolgte 1879durch Charles Taze Russel. Der Name Jehovas Zeugen beruht auf Jesaja 43: 10-12. Jehova ist der Name Gottes in jeder Bibel. Bibelübersetzer haben diesen Namen nach und nach weggelassen, weil er ihrer Meinung nach so heilig ist, dass er nicht ausgesprochen werden darf. Zeugen Jehovas findet man heute auf der ganzen Welt. In einigen Ostblockstaaten sind sie als Staatsfeinde verboten, da sie Wahlbeteiligungen ablehnen, sowie den Militärdienst. Zeugen Jehovas zahlen Steuern und sind auch sonst in jeder Beziehung, die nicht der biblischen Lehre widerspricht dem Staate gegenüber gehorsam. In Deutschland gibt es etwa 115tsd. Zeugen Jehovas und weltweit etwa 3,5 Mio. Für Zeugen Jehovas gibt es keine Zweiteilung in Körper und Seele, weil dies nicht der biblischen Lehre entspricht. The Jewisch Encyclopedia, 1910 Bd. VI, S. 564:“ Die Ansicht, dass die Seele ihre Existenz nach der Auflösung des Körpers fortsetzt, ist eher eine Sache philosophischer oder theologischer Spekulation als eine Sache des einfachen Glaubens, und sie wird daher nirgendwo ausdrücklich in der Heiligen Schrift gelehrt.“ Zeugen Jehovas sind davon überzeugt, das das Blut aller Lebewesen ihr Leben darstellt. Blut ist gemäß der Bibel für Gott heilig und bedeutet Achtung vor jedem Leben. Deshalb lehnen sie jede Blutaufnahme, sei es durch Nahrung oder Transfusion, ab. Wurst und Fleisch darf kein Blut und keine Blutbestandteile enthalten. Sie lehnen auch bei einer akuten Gefährdung ihres Lebens eine Bluttransfusion ab. Zeugen Jehovas betrachten es als schwerwiegendes sittliches Erfordernis, sich allen Blutes zu enthalt. Von den Urchristen weiß man heute gesichert, dass sie kein Blut aßen. Zeugen Jehovas übernehmen die alleinige Verantwortung für die Verweigerung einer Bluttransfusion. Zeugen Jehovas werden sich deshalb nur an Ärzte wenden, die mit ihrer Entscheidung einverstanden sind. Es muß vielleicht noch einmal betont werden, dass sie sich jeder anderen Behandlungsmöglichkeit unterziehen, die ihnen helfen mag, am Leben zu bleiben. Eltern von Kindern fühlen sich verpflichtet, auch für ihre Kinder Entscheidungen treffen, die mit dem Glauben zu vereinbaren sind. Feiertage- Jehovas Zeugen lehnen Feste wie Weihnachten, Ostern und Pfingsten ab, da sie heidnischen und nicht christlichen Ursprungs sind. Außerdem feiern sie kein Geburtstagfest, sodass man dies auf den Stationen berücksichtigen sollte. Sie freuen sich auch nicht über den gut gemeinten Satz: „Alles Gute zum Geburtstag“ da er für sie keine Bedeutung hat. Die Taufe ist bei den Zeugen Jehovas kein Aufnahmeritus sondern bedeutet völlige Hingabe an Gott und ist Ausdruck seines Willens gottwohlgefällig zu sein und seinen Willen gemäß seinem Wort, der Bibel, zu tun. Es ist kein Taufalter vorgeschrieben, aber der – oder diejenige sollte in der Lage sein diese Angelegenheit für sich selbst zu entscheiden. Eine Nottaufe wird nicht anerkannt. Da Zeugen Jehovas glauben, dass der Mensch eine Seele ist, bedeutet der Tod für sie nur Rückkehr zum Staub. Sie glauben fest an die Auferstehungsprophezeiungen der Bibel. Deshalb sind keine Zeremonien notwendig. Wichtig ist für jeden Zeugen Jehovas, dass sein Glaube in jeder Situation respektiert wird. |
Qualität Freie Ambulante Pflege wiederholt DIN ISO 9001:2000 zertifiziert
Zivildienst Ab dem 04.09.2007 stehen ihnen wieder Zivildienstleistende zur Verfügung
Pflegeassistent Bei Bedarf können wir ihnen für den Haushalt und für die individuellen Hilfeleistungen Pflegeassistenten zur Verfügung stellen
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